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Jesus wird zum Tod verurteilt. Nach der Renovierung 2025.
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Mit Info-Säule
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Vor der Renovierung
Kreuzweg - I. Station
Jesus wird zum Tode verurteilt
Hans Brech - 1. Station
Der Bildstock zeigt wie bei einem traditionellen, aus 14 Stationen bestehenden Kreuzweg üblich die Verurteilung Jesu. Auf der rechten Seite erkennt man den römischen Statthalter Pilatus, der soeben Jesus zum Tode verurteilt hat, aber "seine Hände in Unschuld wäscht", da das jüdische Volk es war, das Jesu Tod forderte. Im Hintergrund ist das Rutenbündel (Fascis) abgebildet, das Symbol für die römische Herrschaft. Der gefesselte, dornengekrönte Jesus wird derweil von einem Häscher abgeführt.
Dieser Bildstock wurde wie alle anderen in den Jahren 2025 renoviert, war aber schon davor einer der besser erhaltenen Stationen (wie Bild 2 zeigt).
Stifter: "Peter Dittrich von Zeil (1874)"
Beschriftung der Stele vorne
Jesus wird zum Tode verurteilt
Pilatus will sich reinwaschen von seiner Entscheidung. Mit Konsequenzen umzugehen ist auch heute nicht einfach.
Beschriftung der Stele links
Fledermäuse – flinke Jäger der Nacht
In den Felsenkellern unterhalb des Pfades, auf dem du gerade läufst, überwintern verschiedene Fledermausarten. Die Fledermaus ist das einzige fliegende Säugetier. Ein Tier, das für uns Menschen meist im Verborgenen lebt. Ein Lebewesen, um das sich viele Mythen und Irrtümer ranken.
In Wirklichkeit sind Fledermäuse faszinierende, für uns Menschen nützliche Zeitgenossen. Sie navigieren sich bei völliger Dunkelheit blitzschnell durch die Landschaft. Sie ernähren sich in Deutschland ausschließlich von Insekten und Spinnentieren – also von Tieren, die wir Menschen meist nicht sonderlich mögen.
Sie halten bis zu fünf Monate lang Winterschlaf. So überstehen sie die kalte Jahreszeit, in der es nicht ausreichend Nahrung für sie gibt. In dieser Zeit dürfen die Tiere nicht gestört werden.
Wer sich für diese besonderen Jäger der Nacht einsetzen möchte, der pflegt einen natürlichen Garten ohne Gifteinsatz und mit vielen einheimischen Gewächsen. Auch Streuobstwiesen gilt es zu erhalten, denn hier finden verschiedene Fledermausarten ein gutes Zuhause und ein vielfältiges Nahrungsangebot.